Geschichte - Rund um die Kröpcke-Passage
1953 in hannoverschen Zeitungen zu lesen: "die Schünemann-Passage im Schünemann-Bau hat es früher nicht gegeben. Jetzt ist sie eine hervorragende Gelegenheit für Geschäfte verschiedener Branchen, ihre Erzeugnisse wirksam herauszustellen. Die Lage ist günstig, der Weg leicht übersehbar..."
Was 1953 für Aufregung sorgte, war inzwischen in die Jahre gekommen. Der Zeitgeschmack hatte sich gewandelt, die Architektur ebenfalls. Die Christian Schünemann GmbH, Nachfolgerin des am 1. April 1878 gegründeten Bauunternehmens Christian Schünemann in Ricklingen, stand vor der Frage zu renovieren oder Neues zu wagen.
In dem Familienunternehmen setzte man auf Neu! Schließlich wollte man die Tradition des Unternehmens, das eng und maßgeblich mit dem Aufbau und Wiederaufbau Hannovers verbunden war, treu bleiben. Schon der Firmengründer Christian Schünemann hatte vor rund 130 Jahren "nur beste Arbeit zu soliden Preisen" versprochen. In den Architekten Bertram und Bünemann fanden sich die idealen Partner für das ehrgeizige Projekt - die Kröpcke Passage - seit nunmehr 5. Generationen im Familienbesitz.

